Interviews | Das Konzept | Titelschutz
Wenn nichts mehr geht, geht also noch Elterncoaching! oder Angehörigencoaching
siehe auf Youtube www.youtube.com/user/WMCRheinland/videos
Elternpräsenz statt Suchtpräsenz – Das Elterncoaching
Partnerpräsenz statt Suchtpräsenz – Das Angehörigencoaching
Zusammenfassung:
Eltern stehen oft vor einer großen Herausforderung, wenn Jugendliche mit Rauschmitteln (oder Mediengebrauch) experimentieren. In solchen Situationen bietet das Elterncoaching eine Alternative. Wenn herkömmliche Beratungsansätze keine Wirksamkeit mehr zeigen, nutzt dieses Coaching Erkenntnisse aus der Systemtheorie und der Kommunikationstheorie und vermittelt den Eltern neue kommunikative Strategien, um sich für die Konsumfreiheit ihrer Kinder einzusetzen, incl. Eßstörungen und mißbräuchlicher Mediengebrauch.
Die Interventionen des Coachings können auch auf andere Angehörige von Konsumenten übertragen werden.
Das Coaching zielt darauf ab, die dominierende Präsenz der Sucht (= Suchtpräsenz) innerhalb der Familie aufzulösen und die elterliche Präsenz und Wirksamkeit wiederherzustellen. Hierbei wird ein besonderer Beziehungs- und reduzierter Kommunikationsstil angewendet, um seitens des Coaches die Anschlussfähigkeit zu den Eltern herzustellen und sie in ihrer Kommunikation mit dem konsumierenden Jugendlichen anzuleiten.
Nach einer diagnostischen Phase (3-5 Gespräche) besteht die erste Phase des Coachings in der „Sendepause“, in der die Eltern für 14 Tage jegliche verbale Kommunikation mit ihrem Jugendlichen einstellen. Es wird kein Bezug auf den Konsum genommen! Vielmehr sollen die Eltern lernen, diszipliniert zu kommunizieren – erst an die Auswirkungen des Gesagten denken und dann reden. Auf den Konsum wird absichtlich kein Bezug genommen.
Diese Pause dient als Zweites der Diagnose – wie reagiert der Jugendliche mit seiner bezogenen Individuation – auf den kommunikativen Rückzug der Eltern. Kommt er in den 14 Tagen auf sie zu, können wir von einer sehr guten Prognose ausgehen.
Nach der Sendepause folgt die „Ruhephase“, in der die Eltern den Rauschmittelkonsum ihres Kindes für mindestens 4 besser noch für 6 Monate nicht ansprechen und sich nicht in dessen Angelegenheiten der Autonomieentwicklung einmischen. In dieser Phase führen die Eltern Tagebuch und reflektieren mit dem Coach ihre Interaktionen mit dem Jugendlichen. Sie beobachten aus einer nichtinvasiven Distanz (fürsorgliche Aufmerksamt) heraus das Verhalten ihres Kindes.
Sollten diese Maßnahmen nicht zu einem positiven Ergebnis führen, gibt es eine „Interventionsphase“, in der die Eltern weitere Formen der elterlichen Präsenz zeigen können. Der Coach unterstützt die Eltern dabei, kreative Lösungen zu finden, um ihrem Kind zu zeigen, dass sie um sein Wohlergehen kämpfen, ohne jedoch Macht über es auszuüben.
Das Elterncoaching bietet somit einen strukturierten Ansatz, um die Kommunikation innerhalb der Familie zu verbessern und Jugendliche auf einem gesunden Weg zu unterstützen. Es fördert die Entwicklung eines respektvollen und einfühlsamen Kommunikationsstils zwischen Eltern und Kindern, um gemeinsam eine positive Veränderung herbeizuführen.
Elterncoaching und Angehörigencoaching – ein Vergleich
als PDF zum Download: Vergleich Elterncoaching zu Angehörigencoaching.PDF
- Die Geschichte des Elterncoachings
__Zuerst das Vorwort lesen und dann weiterklicken !
__Die eigene Kompetenzentwicklung - Systemische Haltung
- Hirnforschung
- Die Wirksamkeit
- Lerntheorie
- Hypnosystemische Beratungs- und Kommunikationskompetenz
- Suchtpräsenz
- Familiendynamik
- Familie in der Pubertät
- Diagnostische Phase I – Die Erstberatung
- Diagnostische Phase II – Die Sendepause
- Elternpräsenz – Die Ruhephase
- Elternpräsenz
- Respekt und Reputation entwickeln oder zurückerobern
12.2.1 Nichts mehr doppelt sagen, einmal sagen, dann gehen.
12.2.1.1 Ich habe Dir schon 100 mal gesagt.
12.2.2 Es wird nichts mehr spontan diskutiert. Gehen, vertagen, nachdenken.
12.2.3 Das werde ich mit Mama / Papa besprechen.
12.2.4 Erstmal keine Fragen mehr stellen. Das will geübt sein!
12.2.5 Nichts mehr kritisieren
12.2.6 Respektvoll formulieren.
12.2.7 Kommt etwas Unvorhergesehenes, wird es vertagt.
12.2.8 Keine Alleingänge der Eltern mehr
12.2.9 Die elterliche Kooperation
12.2.10 „mentalisieren“ lernen
12.2.10.1 achtsam pubertierende Eltern
12.2.10.2 Maximale Übereinstimmung bei minimaler Abweichung - Wenn nichts mehr geht, beharrlich bleiben.
- Max will den Konsum nicht aufgeben
- Wenn Max es nicht schafft
- Interventionsphase
- Die Arbeit mit Elterngruppen
- Glossar
A__________________________
Absprachen mit dem Elterncoach
Elterliche Autonomie als Ordnungsparameter
Aktionen, die immer wieder überraschen
Aufträge abholen
E__________________________
Elternachse entwickeln
Elterliche Kooperation
I__________________________
Ich kann Dich nicht ändern, aber ich kann mich dafür einsetzen, was ich für geboten halte.
K__________________________
Kommunikation
– Oberflächenschicht der Kommunikation
– Tiefenschicht der K.
Körpersprache bei Konfrontationen
M__________________________
Mentalisieren
– Emotional – Tagesverfassung
– Affektiv – Reaktion
– Weltbild, Haltung
– Kognitiv
N__________________________
Netzwerke
P__________________________
Präsenzentwicklung
– Zeitliche Präsenz
– Räumliche Präsenz
– Personale Präsenz
R__________________________
Rückzug bei aversivem Verhalten
S__________________________
Sit in für Eltern als Selbsterfahrung
– Sit in für Kind, um Botschaft zu vermitteln:
– Ich kann nicht anders …
– Mach ein Angebot
-Einsetzen und demonstrieren für
-demonstrieren gegen
T__________________________
Tit for Tat bei respektlosem Verhalten
V__________________________
Veröffentlichung versus Beschämung
Vertagen und Aufschub
W__________________________
wirksame Ansagen und Anweisungen geben
Z__________________________
zwei Schritte vor und einer zurück
siehe unseren Zettelkasten