Interviews | Das Konzept | Online-Workshop | Titelschutz


Wenn nichts mehr geht, geht also noch Elterncoaching! oder Angehörigencoaching

siehe auf Youtube www.youtube.com/user/WMCRheinland/videos


Elternpräsenz statt Suchtpräsenz – Das Elterncoaching
Partnerpräsenz statt Suchtpräsenz – Das Angehörigencoaching

Zusammenfassung:

Eltern stehen oft vor einer großen Herausforderung, wenn Jugendliche mit Rauschmitteln (oder Mediengebrauch) experimentieren. In solchen Situationen bietet das innovative Elterncoaching von Hans Räbiger-Stratmann eine Alternative. Statt sich auf herkömmliche Beratungsansätze zu verlassen, nutzt dieses Coaching Erkenntnisse aus der Systemtheorie und vermittelt den Eltern neue kommunikative Strategien, um sich für die Konsumfreiheit ihrer Kinder einzusetzen.
Die Interventionen des Coachings können auch auf andere Angehörige von Konsumenten übertragen werden.

Das Coaching zielt darauf ab, die dominierende Präsenz der Sucht innerhalb der Familie aufzulösen und die elterliche Präsenz wiederherzustellen. Hierbei wird ein fokussierter Beziehungs- und reduzierter Kommunikationsstil angewendet, um seitens des Coaches die Anschlussfähigkeit zu den Eltern herzustellen und sie in ihrer Kommunikation mit dem konsumierenden Jugendlichen zu anzuleiten.

Nach einer diagnostischen Phase und einem Kontrakt besteht die erste Phase des Coachings in der „Sendepause“, in der die Eltern für 14 Tage jegliche verbale Kommunikation mit ihrem Kind einstellen. Diese Pause dient sowohl der Diagnose – wie reagiert der Jugendliche mit seiner bezogenen Individuation – als auch der Veränderung des Kommunikationsmusters der Eltern gegenüber dem konsumierenden Jugendlichen. Durch die Sendepause sollen die Eltern ihre Beziehung zu ihrem Kind neu definieren und ihm Raum zur Autonomieentwicklung geben.

Nach der Sendepause folgt die „Ruhephase“, in der die Eltern den Rauschmittelkonsum ihres Kindes für mindestens 4 Monate nicht ansprechen und sich nicht in dessen Angelegenheiten einmischen. In dieser Phase führen die Eltern Tagebuch und reflektieren mit dem Coach ihre Interaktionen mit dem Jugendlichen. Sie beobachten aus einer nichtinvasiven Distanz heraus das Verhalten ihres Kindes.

Sollten diese Maßnahmen nicht zu einem positiven Ergebnis führen, gibt es eine „Interventionsphase“, in der die Eltern weitere Formen der elterlichen Präsenz zeigen können. Der Coach unterstützt die Eltern dabei, kreative Lösungen zu finden, um ihrem Kind zu zeigen, dass sie für sein Wohlergehen kämpfen, ohne jedoch Macht über es auszuüben.

Das Elterncoaching von Hans Räbiger-Stratmann bietet somit einen strukturierten Ansatz, um die Kommunikation innerhalb der Familie zu verbessern und Jugendliche auf einem gesunden Weg zu unterstützen. Es fördert die Entwicklung eines respektvollen und einfühlsamen Kommunikationsstils zwischen Eltern und Kindern, um gemeinsam eine positive Veränderung herbeizuführen.

Elterncoaching und Angehörigencoaching – ein Vergleich
als PDF zum Download: Vergleich Elterncoaching zu Angehörigencoaching.PDF

  1.    Die Geschichte des Elterncoachings

    __
    Zuerst das Vorwort lesen und dann weiterklicken !

    __
    Die eigene Kompetenzentwicklung

    1. Die Konzeptentwicklung
      1. Die Ebenen der Elternpräsenz
      2. Wer ist Max?
    2. Vom Familiengespräch zum Elterncoachin
      1. Hör auf, sonst wirst Du noch süchtig!
      2. Coaching ist anders als Beratung
    3. Systemtheorie
    4. Die Sendepause
      1. Die Sendepause – Lehrvideo und Interview
    5. Zusammenfassung: Das Elterncoaching im Verlauf
  2. Systemische Haltung
    1. Autorität – gestern und heute
    2. nicht die Menschen müssen sich ändern, sondern die Beziehungsmuster
    3. Umdeutungen von
      1. Widerstand
      2. Co-Abhängigkeit
        1. Co-Abhängigkeit – Grundzüge und Kritik
        2. Die Alternative zur Co-Abhängigkeit
      3. Rückfall
      4. Abstinenz/Clean
      5. Vertrauen oder Zutrauen
      6. Das Problem und seine Narrationen
    4. Abgrenzung Coaching zu Beratung
      1. „Therapeutische Beziehung“ – Das Therapeutendilemma
      2. Von der Unmöglichkeit, jemand etwas zu lehren
    5. Wer hat welche Expertenschaft?
  3. Hirnforschung

    1. Modell: Limbisches System mit Thalamus, Amygdala, Hippocampus
      1. die Amygdala ist träge und vergißt nie
    2. PFC – linker und rechter
      1. PFC – Annäherungs- und Vermeidungssystem
    3. Exekutivfunktionen und Impulskontrolle – Hemmung aufbauen
      1. Neurons that fire together wire together.
    4. Mentalisierung
    5. Entwicklung und Phänomene in der Pubertät
    6. Rollenspiele: Neuronale Programme entwickeln
  4. Die Wirksamkeit
    1.  Die Wirksamkeit der Kommunikation
      1. Reduzierung kommunikativer Komplexität
    2. Wirkfaktoren nach Klaus Grawe
    3. Wirkfaktoren im Coaching
    4. Zusammenfassung
  5. Lerntheorie

    1. Lerntheorie für Eltern
      1. unerwünschtes Verhalten
    2. Musterunterbrechung
      1. Tit for Tat
  6. Hypnosystemische Beratungs- und Kommunikationskompetenz

    1. Interventionsverlauf
      1. Der markante Coachingstil
    2. MiniMax Interventionen
      1. Ziel- und Lösungsorientierte Kommunikation
      2. Die Kraft der Suggestion
        1. Keine Negationen mehr
        2. Weihnachten 2014
      3. Wenn Max zum ersten Mal kifft
    3. Mentalisierungsbasiertes Arbeiten, Doppeln und das Hilfs-Ich
      1. Doppeln
        1. Doppeln Langfassung passwortgeschützt
    4. Prozeßverlangsamung
      1. Suchprozesse laufen lassen
      2. Rapport und Aufträge abholen: zwei Schritte vor und einer zurück
    5. Reframing nutzen
    6. die verschlüsselten Botschaften
      1. die eigentliche Absicht
      2. Schlüsselworte
  7. Suchtpräsenz

    1. Wie eine Abhängigkeit entstehen kann I
      1. Wie eine Abhängigkeit entstehen kann II
        1. Mensch
        2. Milieu
        3. Mittel
      2. Probierkonsum Alkohol
      3. Probierkonsum Cannabis
    2. monosemantische vs. polysemantische Beschreibung
    3. die beziehungsgestaltende Funktion
    4. selbsterfüllende Prophezeihungen: die Kraft der Suggestion
    5. Objekt-Präsenz – Zeitliche Präsenz – Räumliche Präsenz
    6. Sonderfall Online-Präsenz
  8. Familiendynamik
    1. Bindung und Autonomie
    2. bezogene Individuation
      1. Individuation mit und gegen
    3. Homöostase und Kohärenz
    4. Subsysteme
    5. Drei-Generationen-Systeme
  9. Familie in der Pubertät
    1. Bis zum Beginn der Pubertät ist „alles“ getan.
    2. Wer macht welchen „Job“ in der Pubertät?
    3. Elterliches Curling oder Lebenserfahrung ermöglichen
    4. Suchtpräsenz – Familie in der Krise
    5. Zusammenfassung: „Professionalisierung“ von Eltern
    6. Psychoedukation
  10. Diagnostische Phase I – Die Erstberatung

    1. Indikationen
    2. Kontraindikationen
      1. süchtiger Konsum bei Eltern
      2. unsichere Paarbeziehung versus unterstützende Elternachse
      3. Multiproblemfamilien
      4. Coach und Arbeitskontext
    3. Abbruch der Kommunikation und Suizidgefahr
  11. Diagnostische Phase II – Die Sendepause
    1. Einstieg in das Elterncoaching
    2. Aufbau einer Sprechhemmung bei den Eltern
      1. Ankündigung der Sendepause
      2. Durchführung der Sendepause
        1. Geschwister
        2. jüngere Geschwister
      3. Begleitung durch den Berater
    3. bezogene Individuation: Jugendliche und Eltern
      1. Reaktion mit Bezogenheit
      2. Reaktion mit (zu-) viel Individuation
    4. Konsum gegen nervende Eltern
    5. Zusammenfassung
  12. Elternpräsenz – Die Ruhephase
    1. Elternpräsenz
      1. Über das Wesen der Ruhephase
    2. Respekt und Reputation entwickeln oder zurückerobern
      12.2.1 Nichts mehr doppelt sagen, einmal sagen, dann gehen.
      12.2.1.1 Ich habe Dir schon 100 mal gesagt.
      12.2.2 Es wird nichts mehr spontan diskutiert. Gehen, vertagen, nachdenken.
      12.2.3 Das werde ich mit Mama / Papa besprechen.
      12.2.4 Erstmal keine Fragen mehr stellen. Das will geübt sein!
      12.2.5 Nichts mehr kritisieren
      12.2.6 Respektvoll formulieren.
      12.2.7 Kommt etwas Unvorhergesehenes, wird es vertagt.
      12.2.8 Keine Alleingänge der Eltern mehr
      12.2.9 Die elterliche Kooperation
      12.2.10 „mentalisieren“ lernen
      12.2.10.1 achtsam pubertierende Eltern
      12.2.10.2 Maximale Übereinstimmung bei minimaler Abweichung
    3. Wenn nichts mehr geht, beharrlich bleiben.
    4. Max will den Konsum nicht aufgeben
    5. Wenn Max es nicht schafft
  13. Interventionsphase
    1. Interventionsmöglichkeiten
  14. Die Arbeit mit Elterngruppen
    1. Elterngruppen
      1. Themen in den Elterngruppen
  15. Glossar

A__________________________

Absprachen mit dem Elterncoach

Elterliche Autonomie als Ordnungsparameter

Aktionen, die immer wieder überraschen

Aufträge abholen

E__________________________

Elternachse entwickeln
Elterliche Kooperation

I__________________________

Ich kann Dich nicht ändern, aber ich kann mich dafür einsetzen, was ich für geboten halte.

Innere Beziehung zu Max

K__________________________

Kommunikation
– Oberflächenschicht der Kommunikation
– Tiefenschicht der K.

Körpersprache bei Konfrontationen

M__________________________

Mentalisieren
– Emotional – Tagesverfassung
– Affektiv – Reaktion
– Weltbild, Haltung
– Kognitiv

N__________________________

Netzwerke

P__________________________

Präsenzentwicklung
– Zeitliche Präsenz
– Räumliche Präsenz
– Personale Präsenz

R__________________________

richtige Anweisungen geben

Rückzug bei aversivem Verhalten

S__________________________

Sit in für Eltern als Selbsterfahrung
– Sit in für Kind, um Botschaft zu vermitteln:
– Ich kann nicht anders …
– Mach ein Angebot
-Einsetzen und demonstrieren für
-demonstrieren gegen

T__________________________

Tit for Tat bei respektlosem Verhalten

V__________________________

Veröffentlichung versus Beschämung

Vertagen und Aufschub

W__________________________

wirksame Ansagen und Anweisungen geben

Z__________________________

zwei Schritte vor und einer zurück

siehe unseren Zettelkasten